Schuld – Schulden

Schulden sind eine „Bringeschuld“, sollten nicht eingefordert werden, sondern selbstverständlich – wie abgesprochen – beglichen werden. Erinnert der „Geber“ – eventuell sogar wiederholt – , so hat er letzlich noch den „schwarzen Peter“, wird als „Druck-Macher“ hingestellt. Sicher eine Möglichkeit des Schuldners, sich besser zu fühlen und die „Schuld-Zuweisung“ umzudrehen. Wie lebt es sich damit?
– Wir bleiben immer irgendjemanden etwas “ schuldig“.

1 Kommentar so far »

  1. Huluvu schrieb,

    Schrieb am August 3, 2013 @ 17:14

    Was kann ich begleichen, wenn nicht eine Forderung? Ist es nicht die Natur der Forderung gefordert werden zu können? Begleicht der Schuldner, der Schuldige, der die Schuld hat, nicht, dann gibt er in diesem Moment doch etwas zurück. Ein Zeichen, dass er aus welchen Gründen auch immer nicht begleichen kann. Das mag im Moment zu wenig sein. Irgendwann wird er seine Hauptforderung begleichen. Das Zeichen verbleibt auch immer im Kopf dessen, der schmerzhaft so lange auf das wartete, was sein eigen ist. Ist es dann aber ein Schwarzer Peter, dessen Sinn es ist, ihn weiterzugeben? Oder ist nicht jedes Mehr an Forderung eine Überforderung?

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