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Weise

Nun waren sie wieder da – die “Weisen” aus dem Morgenland, sie brachten Geschenke als Anerkennung, Würdigung, aus Dankbarkeit und auch Liebe. Der Gedenktag, der 6. Januar, ist auch der “Geschenktag” in Spanien, sicher unkomplizierter und “sinnvoller” als zu Weihnachten, vielleicht nicht so emotional überfrachtet und dem Sinn eines Geschenkes, einfach nur versuchen, eine Freude zu bereiten, am ehesten gerechtwerdend. Vielleicht ist im Rahmen der Globalisierung daran zu denken, diese Tradition zu übernehmen.

Und jährlich grüßt das Murmeltier

Wieviele Weihnachten muß man erleben, um Erwartungen, Überfrachtungen ablegen zu können, hier und jetzt zu leben, einander in seiner Eigenart zu nehmen, anzunehmen, zu lieben. So wie das Gewicht auch nicht zwischen Weihnachten und Neujahr steigt, ist “Weihnachten” nicht auf Ende Dezember festzulegen, wer das Jahr über den anderen nicht wahrnimmt, braucht es auch zu den Festtagen nicht; es ist aber auch nicht verboten, sentimental zu sein, aufmerksam zu sein, obwohl Weihnachten ist.

Sieben auf einen Streich

Vermochte das tapfere Schneiderlein uns noch zu imponieren mit “7 auf einen Schlag”, so fehlen heute bei dem viel erwähnten und propagierten “Multi-Tasking” List und Anpassungsfähigkeit an die zu bewätigende Situation, so daß hier häufig die “Leichtigkeit” bei der Aufgabenbewältigung abhandenkommt!

Und dann war da …

.. noch der Pharmareferent, der fragte, ob Sildenafil in der Praxis ein Thema sei. Auf die Antwort, “ich habe Patienten, die stehn darauf !” konnte der Referent nicht mehr reagieren, sondern verließ grußlos prustend die Praxis -  welch Situationskomik !

Dr.Jekell und Mr. …

War es bei Dr. Jekell noch einfach, mit der “gespaltenen Persönlichkeit” umzugehen, so wird es bei heute immer häufiger auftretenden “multiplen Persönlichkeiten” unübersichtlich und äußerst schwierig, die “einzelne Person” zu realisieren, ihr gerecht zu werden. Auch beim “Janus-Kopf” konnten wir das Gesicht drehen und wußten, was uns erwartet! – Doch kann man bei der “multiplen Persönlichkeit” von Persönlichkeiten sprechen? Gibt es in diesem Fall eine “Person” -”Persona”? oder folgen wir dem Psychiaterwitz:”Ich glaubte, ich hätte verschiedene Persönlichkeiten , bis mir der Psychiater sagte, ich hätte gar keine”! – ?

The right to write

Die elementaren Rechte “zu schreiben”, “das Recht zu schweigen” sind uns so selbstverständlich – wie es nicht überall auf dem Globus der Fall ist -, was bei dem z.T. schon inflationär gebrauchtem Begriff “Globalisierung” nicht immer so bewußt ist, daß wir bei dem “Nicht-Gebrauch” gar keine Bedenken entwickeln ! Wir sollten uns unserer Rechte nicht nur bewußt werden , sondern sie auch nutzen , einsetzen , sie sollen nicht verkümmern , damit sie dann , wenn sie gezielt gebraucht werden , auch zur Verfügung stehen und nicht eingeklemmt sind !

Jobs beendet seine Jobs

JOBS der CEO (Chief Executive Officer = geschäftsführendes Vorstandsmitglied ) von APPLE , der sich für das Unternehmen stets kompetente und kreative Mit-Arbeiter und – Gestalter holte, wurde 1 Jahr nach der Entwicklung des Ur – Mac , 1985 von einem Mitarbeiter aus seinem eigenen Unternehmen “gedrängt”. Nach weiteren Gründungen – z.B. NeXT und Herstellung von Trickfilmen – z.B. ” Findet Nemo” – kehrte er erst 12 Jahre später in “sein” Unternehmen zurück , das dann wieder deutlichen Aufschwung aufwies. Prägte  JOBS mit dem Namen seiner Lieblingsapfelsorte McIntosh die “Mac Bezeichnung”, so prägte sein – loyaler -  Mitarbeiter IVE die Bezeichnungen  i – Mac , i – Book , i – Phone , i – Pad und leitete die “Post – PC -Ära” ein . Diese Entwicklungen lassen keinerlei Assoziationen zu den “Aktenkofferkomputern” (Der erste PC wurde gerade vor 30 Jahren – 12.08.1981 entwickelt.) aufkommen.

JOBS – was immer auch zu kritisieren ist – hat ( v.a. auch mit Hilfe excellenter Mitarbeiter ) eine Ära geprägt , die jetzt noch nicht überschaubar und einschätzbar ist , die das Kommunikationsverhalten , Interessensintensivierung , z.T. auch Interessensverlagerung beeinflußt hat. Es gilt allemal , innezuhalten , sich – auch dankbar – diese Ära bewußt zu machen .

 

Ich weiß

Wie die Dakota Indianer sagen,”wenn Du bemerkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steige ab” , – es nützt nichts, die Kriterien zu ändern, wann die Definition “totes Pferd” zutrifft, einen anderen Weg oder gar andere Begleitumstände zu entwickeln!! – und weiter, “man kann nicht erwarten, daß ein leerer Sack aufrecht steht – ohne Inhalt “stellt der Sack nichts da”! – Was nutzt das Wissen, wenn “die Verbindung zwischen Birne und Bauch” noch nicht hergestellt ist!? – Wissen allein genügt nicht!!

Namenlos

Ein Patient sitzt beim Hausarzt,es kommt zu einer psychischen Dekompensation, der Hausarzt ist überfordert, der Patient möchte zu seinem Nervenarzt des Vertrauens, der Hausarzt läßt anrufen, ob der Patient als Notfall kommen kann – selbstverständlich – dann die Nachfrage, wo ist denn Ihre Praxis? – seit 16 Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft – zwei Häuser nebenan!!

Von FMO nach SFO

Die Zeit vergeht “wie im Flug” – toller Cervice,entspannende Atmosphäre: Wünsche werden schon erfüllt,bevor sie gedacht sind! Ein “scharfes Schmankerl”, um das Außenstehende schon einmal beneiden können, ist die Fahrt zum Flieger in einem Automobil, dessen Name sonst nur als ein scharfes Gewürz geläufig war (Cayenne)! -  Besonders bemerkenswert, wenn man – wenn auch aus “Versehen” -  dann auch noch geadelt wird und mit “Frau von…” angesprochen wird! – Spannend wird es auf dem Rückweg, wenn man plötzlich in der Servicekraft und im 2. Offizier diejenigen wiedertrifft, denen man einen Tag zuvor nach einer anstrengenden Radtour zu dem Mammmutbaumpark – Muir Woods – die letzten “Lufthansa Erfrischungstücher” gegeben hat! Wie ist die Welt so klein – und es kann so einfach und verständlich sein zwischen FMO und SFO !!